Stimmbildung

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Unter Phonation wird in der Phonetik der Prozess der Stimmerzeugung verstanden, der im Kehlkopf stattfindet. Stimmerzeugung ist aber nur eine Sekundarfunktion des Kehlkopfes, der primar fur die Kontrolle des Luftstromes beim Atmen verantwortlich ist. Der Kehlkopf ermoglicht daruberhinaus den Ablauf von lebenswichtigen Prozessen wie Schlucken (Schutz vor dem Eindringen der Speise in die Atemwege) und die Akkumulation des Luftdruckes in den Lungen (notwendig fur Tatigkeiten wie Husten, Erbrechen, Darmentleerung und Heben von schweren Gegenstanden). Der Phonationsvorgang geht folgendermassen vor sich: Durch den subglottalen Druck werden die bis dahin geschlossenen (aneinanderliegenden) Stimmlippen in Schwingung gesetzt. Die Stimmlippen offnen sich dem Luftdruck nachgebend von unten nach oben und schliessen sich schnell wieder. Fur den Schliessvorgang ist ausser der Muskelaktivitat im Kehlkopf der sog. Bernoulli-Effekt verantwortlich. Das von Bernoulli (Schweizer Mathematiker und Physiker) im 18. Jh. entdeckte physikalische Gesetz besagt, dass wenn Gase oder Flussigkeiten durch eine Enge stromen, ihre Geschwindigkeit steigt. Gleichzeitig findet an der Verengung ein Druckabfall statt und zwar senkrecht zu der Richtung des Stromflusses. Abb. 1 Bernoulli-Effekt, nach Borden et al., S. 81 Genau diesem Prinzip folgen die Stimmlippen, die sich nach dem kurzen Druckabfall in der vorbeistromenden Luft wieder schliessen. Kurz danach werden sie aber wegen des weiter bestehenden subglottalen Druckes abermals auseinandergesprengt - somit wird der nachste Phonationszyklus angefangen. Die Dauer eines solchen Zyklus ist sehr kurz, so dass die Vorgange nur mit Schnellbildkameras beobachtet werden konnen. Eine Mannerstimme weist die Frequenz von durchschnittlich 125 Hz auf, eine Frauenstimme uber 200 Hz und eine Kindesstimme uber 300 Hz. Diese Werte werden als Grundfrequenzen der Stimmlippenschwingung (F0) bezeichnet. Die Schwingungsfrequenz ist auch von der Masse und Lange der Stimmlippen abhangig. Die Lange der Stimmlippen bei Frauen betragt 13 bis 17mm, bei Mannern 17 bis 24mm. Die Grundfrequenz steigt auch an, wenn die Simmlippen gespannt und gedehnt werden (max. Dehnungskapazitat betragt 4mm). Eine tiefe Basstimme hat eine mittlere Schwingungsfrequenz von ca. 80 Hz, eine hohe Sopranstimme eine von uber 1000 Hz. Ein anderer - die Schwingungsfrequenz bestimmender - Faktor ist der subglottale Druck. Seine Starke wirkt sich auf die Frequenz und die Intensitat der Stimme aus. Bei hohem subglottalen Druck bleiben die Stimmlippen fur 30 bis 50% des Zyklus offen, bei niedrigerem subglottalen Druck erreichen diese Werte 50 bis 70% der Zeit eines Zyklus. 2. Kehlkopfeigene Sprachlaute Einige Laute werden primar im Kehlkopf selbst gebildet. Zu diesen gehoren: [?] - Der glottale Verschluss, die Stimmlippen werden unter einem erhohten subglottalen Druck gesprengt. Im Deutschen bekannt als fester Einsatz, der haufig vor initialen Vokalen verwendet wird. ...


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