Die Schwangerschaft

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beschwerlichen Weg durch die Gebarmutterbauchhohle bis zur Ampulle des Eileiters benotigen sie bei einer Wanderungsgeschwindigkeit von 3mm pro Minute ungefahr 1-3 Stunden. Von den 200 bis 300 Millionen Spermien, die bei einem Geschlechtsverkehr im Hinteren Scheidengewolbe deponiert werden, erreichen nur etwa 300 Spermien die Eizelle. Im Gegensatz zu den Spermien, die bis zu 4 Tagen im weiblichen Genitalapparat uberleben konnen, mussen die Eizellen nach erfolgter Ovulation innerhalb von 6-12 Stunden befruchtet werden, sonst sterben sie ab.
Geschlechtsbestimmung: In Abhangigkeit von dem Geschlechtschromosom (x oder y) des mannlichen Vorkerns wird bei der Verschmelzung das genetische Geschlecht festgelegt. Wahrend die haploiden Eizellen immer ein X-Chromosom aufweisen, besitzen Samenzellen entweder ein X- oder Y-Chromosom. Je nachdem, ob ein Spermium mit einem X-Chromosom oder einem Y-Chromosom auf die Eizelle trifft, kann die entstehende Zygote als Geschlechtschromosomen entweder XX (weiblich) oder XY (mannlich) aufweisen.
3. Eileitertransport und Furchung Wahrend einer 4-bis 5 tagigen Wanderung durch den Eileiter zur Gebarmutter teilt sich die in der Ampulle des Eileiters befruchtete Eizelle und kommt etwa im 16-Zellen-Stadium im Uteruslumen an. Die befruchtete Eizelle wird mit Hilfe eines Flussigkeitsstroms und durch den uteruswarts gerichteten Zilienschlag der Flimmerzellen im Richtung Gebarmutter transportiert. Kommt es zu einer Behinderung des Tubentransports, kann sich der Keim in die Schleimhaut des Eileiters einnisten und zu einer Eileiterschwangerschaft (Tubergraviditat) fuhren. Hierbei kann es bereits nach kurzer Zeit (6-9 Wochen) durch das Wachstum des Embrios zu einem Aufplatzen des Eileiters (Tubenruptur) mit nachfolgender Massiver, meist lebensbedrohlicher Blutung kommen. Gelangt die befruchtete Eizelle in die freie Bauchhohle, entsteht eine Bauchhohlenschwangerschaft. Hierbei setzt sich das Ei am Haufigsten im sogenannten Douglasraum fest.
Die durch fortlaufende Zellteilungen entstanden Furchungszellen bilden eine Furchungskugel (Morula), die kaum grosser als die befruchtete Eizelle ist. In diesem Stadium erreicht der Keim das Uteruslumen. Hier entwickelt sich innerhalb der nachsten 2 Tage aus der Morula einen sogenannte Keimblase (Blastozyste), an der man eine aussere Zellhulle (Trophoblast) und eine innere Zellgruppe (Embrioblast) unterscheiden kann.
Zu diesem Zeitpunkt senkt sich der Keim mit Hilfe von Enzymen in die Uterusschleimhaut ein, ein Vorgang, den man Einnistung oder Implantation nennt. Wahrend sich aus dem Embrioblast im weiteren Verlauf der Embrio entwickelt, bildet Trophablast die kindlichen Anteile des Mutterkuchens (Placenta). 4. Implantation und Ausbildung des Mutterkuchens (Placenta) Die Implantation des Keims findet normalerweise im fundusnahen Abschnitt der Gebarmutterhohle (Fundus uteri) ...


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